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Bezirkskaderlehrgang im  Bundesleistungszentrum

 

Drei Wochen nach Erfolg von Emils Nienhaus bei den Bezirkseinzelmeisterschaften der U13 fand dann endlich, am Sonntag den 15.10.2017, der langerwartete Bezirkskaderlehrgang im Bundesleistungszentrum statt.

 

Es trainierte die weibliche und männliche U13 gemeinsam mit den Jungs und Mädchen der U15 unter Leitung der beiden Bezirkstrainer Jenny Schmitz und Thomas Berg.

Emil freute sich auf diesen Tag in erster Linie auf das Training. Sein elfter Geburtstag geriet da eher zur Nebensache für ihn.

Das Training begann mit spielerischen Aufwärmübungen. In der ersten Hälfte des zweistündigen Trainings am Vormittag wurde dann hauptsächlich turnerisch trainiert. Die Nachwuchstalente probierten sich in Handstand, Spagat, Turnerrolle vorwärts, Handstandüberschlag, auf den Händen gehen, Radwende und anderen Übungen, bevor es in der zweiten Hälfte “ans Judo“ ging.

Jetzt wurden Uchi Komi, Ippon Soei Nage, Morotte Seoi Nage und Bodentechniken eingeübt bzw. verfeinert. Emil freut sich, dass auch sein Heimtrainer Volker Axmann vorbei schaute und gab sich besondere Mühe, alle Techniken möglichst sauber auszuführen.

In der Mittagspause war Freizeit, die einige Kinder dazu nutzen, sich auf der Matte weiter auszutoben, andere ruhten sich aus oder aßen in der Cafeteria eine Kleinigkeit.

Im zweiten Teil des Trainings wurde sich warm gemacht. In der Art eines Bodenrandori, wobei die Judokas versuchten sich gegenseitig die Gürtel auszuziehen.

Danach wurde im Stand trainiert. Zuerst mussten die Jugendlichen versuchen, den Gegner aus der Kampffläche zu drücken. Hierbei war es zudem erlaubt, dem Gegner auszuweichen und dadurch aus dem Gleichgewicht zu bringen. Im nächsten Schritt durfte der Gegner auch ausgehoben werden. Später kam Kosoto Gake hinzu – jetzt sah der Kampf schon fast nach Judo aus . In weiteren Schritten wurden weitere “Waffen” zugelassen, bis dann der letzte Trainingsabschnitt, das “Randori”, begann:

drei Minuten Standrandori, eine Minute Pause und nach Partnerwechsel wieder drei Minuten Randori.

So ging es die letzte Stunde bis zum Ende des Trainings. Für Emil lief es leider nicht so, wie geplant. In seinem vierten Randori kämpfte er mit dem Bezirks- und Landesmeister bis 40 kg, Björn Konrad, der Emil mehrmals mit Uschi Mata warf. Als Björn einen Tai O-toschi ansetzte, stemmte sich Emil dagegen. Björns Zug war so kraftvoll, dass sich Emils rechtes Knie schmerzhaft überdehnte. Das Training war somit für ihn zu Ende. .

Eis aufs Knie, Süßes in den Bauch und nette Worte der Verwandtschaft zum Geburtstag ließen dann am Abend ein Einschlafen ohne Schmerzen zu. Die Verletzung wird Emil nicht lange begleiten – er freut sich schon darauf, demnächst häufiger im Bundesleistungszentrum trainieren zu können.