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Kreiseinzelmeisterschaften der U13 am 17.09.2017

beim Pulheimer Sport-Club 1924/57 e.V., Budo-Abteilung

 

 

Aus unserem kleinen aber feinen Verein mit dabei:

 

Emil Nienhaus

 

In Emil‘s Gewichtsklasse bis 43 kg starteten sieben Kämpfer. Da Emil als Letzter auf der Liste stand, hatte er im ersten Kampf ein Freilos. So machte er seinen ersten richtigen Kampf dann im Halbfinale. Vor dem Kampf besprachen wir noch einmal die Regeln.

Aus einem Angriff des Gegners stieg Emil aus und warf den Gegner mit De Ashi Barai auf die Seite. Der Mattenrichter verwarnte Emil daraufhin mit Shido, da er den Fußfeger als Tani Otoschi gesehen hatte.

Sekunden später warf Emil seinen Gegner dann mit einer Mischung aus Tai Otoschi, Seoi Nage, Seo Otoschi und Koschi Guruma (Wertung: Wazari).

Im Boden war dann nach weiteren 20 Sek. mit Kesa Gatame der Kampf vorbei und Emil durfte im Finale weiter kämpfen.

 

Es war ein Kampf auf Augenhöhe.

Emil schaffte es drei Mal seinen Gegner komplett mit einer Hüfttechnik auszuheben. Leider sprang dieser immer wieder über, und Emil schaffte es leider nicht ihn dabei mit z.B. Harai Goshi zu Werfen. In den letzten Sekunden des Kampfes warf der Gegner leider Emil mit Seo Otoschi (Werung: Wazari) und Emil hatte leider kein Zeit mehr denn Kampf zu drehen. Dann war der Kampf leider aus.

Aber mit einem guten zweiten Platz hat Emil sich einer Fahrkarte für die Bezirkseinzelmeisterschaften am 23.09.2017 beim Judo Club Swisttal e.V. gesichert.

 

Ich sage dazu nur mein Respekt Emil, und weiter so.

 

 

Trainingslager 2017

 

Vom 8. bis zum 9.Juli 2017 fand das diesjährige Trainingslager der Goshin-Jitsu- und der Wettkampf-Gruppe des 1. BJC DJK statt.

 

Auch diesmal wurde uns netterweise das CJD zur Verfügung gestellt, sodass genug Platz zum Austoben blieb. ;)

 

Die Ankunft erfolgte am 8.Juli um 10 Uhr morgens. Nach einer kurzen Einführung von Volki und nach dem Beziehen der Schlafgemächer, ging es auch schon richtig los!

 

Wir versammelten uns alle in der Turnhalle und fanden das traditionelle Zirkeltraining vor, welches natürlich unter keinen Umständen fehlen darf! Dabei handelte es sich um 60 verschiedene Stationen, unter Denen auch neue Übungen ihren Platz fanden.

 

Nach der ersten Runde erfolgte eine Pause, in welcher sich die Anwesenden mit reichlich diversem Obst stärken und neue Energie tanken konnten, sodass sie sich mit dieser neuen Energie an die 2. Runde wagten.

 

Doch nach so viel sportlicher Aktivität, verlor man eine Menge an Kalorien…  Diese mussten ja auch irgendwie wieder zurück gelangen und  was bietet sich da besseres als das Grillen an? An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an die Familie Schlösser, die sich wie jedes Jahr dazu bereit erklärte die hungrigen Sportler zu versorgen!

 

 

 

                           

 

 

 

Am Abend traf man sich erneut in der Turnhalle, doch diesmal zum Bogenschießen. Zudem nahm der Abend ein open End ein und ließ viele Aktivitäten wie Trampolin springen, Billard und Kicker zu.

 

Am nächsten Morgen traf man sich zum Frühstücken. Daraufhin erfolgte eine Goshin-Jitsu Einheit mit Pratzen und einer Lehreinheit zum Thema, Umgang mit Messern‘.

 

 

 


 

Selina, Rebecca, Daniel, Emil, Florian, Victor, Martin (Photo: Matthias)

Tom, Marco, Ulrike, Volker, Pavlina, Michael

(wer noch da war, aber nicht auf dem Bild:  Wolfgang, Jörg, Ekin, Angelika -  Leider Krank: Rene‘, Klaus, Carina)

 

 

Wer Lust hatte, konnte am Ende sogar noch im Zweikampf kämpfen und versuchen sich zu beweisen.

 

     

 

Nachdem alle gemeinsam aufgeräumt hatten, wurde das Trainingslager um 14 Uhr beendet und die Sportler konnten ihre Heimkehr mit Muskelkater antreten ;)!

Es war mal wieder ein sehr schönes, angenehmes und vor allem sportliches Wochenende. Jeder verstand sich gut und es gab viel zu lachen. Ein dickes Dankeschön an Volker, der alles organisiert und das Wochenende somit erst ermöglicht hat. Es war wie immer eine schöne Erfahrung.

 

 

Eure Selina Breitenstein

 

 

2. Kreisturnier Gummersbacher Stadtmeisterschaften der U13 und

23. Bezirksoffene Gummersbacher Stadtmeisterschaften der Männer

 

21.05.2017,

Ebene: Kreis Köln

Ort: Gummersbach

Ausrichter: JV Gummersbach 2000 e.V. Ort: Sporthalle Stadtmitte (Handballhalle Moltkestraße), Gummersbach

Die Wettkampfgruppe kam mit guten Ergebnissen von den Gummersbacher Stadtmeisterschaften zurück.

Bei diesem Bezirksturnier starteten Judoka aus den Kreisen Köln, Bonn, Bergisch Land und Aachen, und ist daher ein immer gut besuchtes Turnier.

Am 21.05.2017 sollten eigentlich alle aus der Jugend bei der Gummersbacher Stadtmeisterschaft zum Einsatz kommen. Mit über 300 Judokas hat sich das Teilnehmerfeld im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

 

Aber leider ging aus unserem Verein nur einer auf die Matte:

 

Emil Nienhaus

 

Er hatte in der U13 ein gutes Starterfeld in seiner Gewichtsklasse. Emil kämpfte sich von Kampf zu Kampf immer besser und musste sich nur durch die neue Regelung, 2017, mit einer kleinen Bestrafung geschlagen geben. (Aber wir lernen draus)

Und so ging es um Platz 3. Da Emil seinen Gegner immer gut im Griff hatte, konnte er sich die wohlverdiente Bronze Medaille sichern.


Jetzt sollte die U18 der Frauen und Männer an den Start gehen!

Aber leider mussten alle Kämpferinnen wegen Krankheit absagen.

 

Nun mussten unsere Männer es richten ;-)

Hier gingen an den Start:

 

Marco Elster, Marc Pringnitz, Florian und Matthias Eberlein

 

Für die Eberlein-Brüder war es ein recht starkes Starterfeld mit 19 Gegnern in ihrer Gewichtsklasse. Es war das Größte auf dem gesamten Turnier.

Und beide Jungs legten wie der Teufel los:

Die ersten zwei Kämpfe gingen für beide sehr schnell mit Ippon für unsere Jungs aus (Gewonnen).

Nun lichtete sich das Teilnehmerfeld. Im letzten Kampf hatte Florian einen sehr starken Gegner vor sich, der super Wettkampf Judo an diesem Nachmittag zeigte.

Nach der Kampfzeit, musste sich Florian aber leider nach Punkten geschlagen geben und konnte so mit dem 7. Platz doch sehr zufrieden sein.

 

Jetzt ging Matthias wieder auf die Matte, um ins Finale einzuziehen.

Es ging hin und her, und nur durch eine Unachtsamkeit von Matthias musste er sich geschlagen geben.

Aber er konnte ja noch um Platz 3 Kämpfen. Und was soll man sagen? Sein Gegner war der Gewinner aus dem Kampf seines Bruders. Auch hier ging es hin und her (alle vor Ort sagten: „das war der Beste Kampf vom Tage“).

Beide Kämpfer hatten eine super Kondition und wollten unbedingt gewinnen. Leider konnte Matthias erst in der Letzten Sekunde sein Wurf durchbringen und erhielt dafür leider keinen Ippon.

Aber mit Platz 5 in so einen großen Starter Feld, kann ich nur sagen: „meinen Respekt für Euch Beide“.   

 

Auf den anderen Matten kämpften aber ja auch noch Marco und Marc

Nach sehr, sehr langer Zeit kämpfte Marco mal wieder in seiner alten Gewichtsklasse und machte seine Sache super gut

Ein Gegner nach dem Anderen wurde von ihm mit Ippon von der Matte geschickt, auch sein Vereinskamerad Marc.

Marc machte es Marco gleich und konnte alle seine Kämpfe mit Ippon gewinnen, außer halt gegen Marco.

Nun ging es für Marco um Platz 1, und für Marc um Platz 3.

 

Alle beide konnten sich auf dem Siegertreppchen ein Platz sichern,

Marco mit Platz 2 und Marc mit Platz 3.

 

Alle unsere Jungs haben am 21.05.2017 in Gummersbach eine fantastische Leistung gebracht. KLASSE !!!!


Euer Volker

Gemeinsam Judo machen

vom 07.04 – 09.04.2017 im BLZ Köln und mit sehr viel Spaß dabei, unser Marco Elster 

Fotos: Felix von Solemacher


Fotos: Felix von Solemacher

Die erste Judo-Junior-Akademie 2017 ist vorbei. Judoka aus ganz Deutschland haben sich in Köln getroffen und gemeinsam mit dem Thema „Inklusion“ beschäftigt

Als Teilnehmer waren sowohl Judoka mit und ohne geistige Behinderung in der Sporthochschule Köln dabei. Nach der Anreise stand zunächst das Kennenlernen auf dem Programm. Die Gruppe hat sich von Anfang super verstanden und einem spannenden Wochenende stand nichts im Weg. Das erste Zusammentreffen vor dem Abendessen wurde auch dazu genutzt, über die Vorkenntnisse und Erfahrungen der Teilnehmer mit dem Thema „Inklusion“ zu sprechen. In einer lockeren Runde wurde der Abend schließlich beendet, um fit für den nächsten Tag zu sein.

Am Samstag stand zunächst die Theorie im Vordergrund. Es wurden Fragen geklärt und speziell das Thema „Judo und der Weg in die Inklusion“ angesprochen. Wie kann man im Rahmen der Judowerte als Verein Inklusion fördern? Welche gesellschaftliche Verantwortung trägt man? Referent Klaus Gdowczok hat hier interessante Einblicke geboten.

Zum Mittagessen stießen weitere Trainingspartner hinzu. Acht Judoka, welche auch wettkampfmäßig G-Judo betreiben, wurden von Klaus Gdowczok eingeladen, damit die Trainingsgruppe noch größer wird. Schon während des Essens war die Laune bestens und an den bunt durchgemischten Tischen wurde sich angeregt unterhalten. Im Anschluss ging es endlich auf die Matte.


Das Training wurde zunächst von Walter Gülden geleitet. Er trainiert viel mit G-Judoka und war selbst in jungen Jahren erfolgreich im Judo. So kann er auf einen dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft und einen ersten Platz beim internationalen Turnier in Kerpen zurückblicken. Die inklusive Trainingseinheit mit G-Judoka der Wettkampfklassen I, II und III und den Judoka ohne geistige Behinderung funktionierte von Anfang an ohne Probleme. Es gab keinerlei Berührungsängste und das sportliche Niveau war sehr hoch. Alle waren gut drauf und hatten sichtlich Spaß am Training. Victor Gdowczok, Goldmedaillengewinner bei den Special Olympics, übernahm auch ein paar Trainingsinhalte. Da am gleichen Tag der 1. FC Köln sein Heimspiel direkt neben der Sporthochschule hatte, mussten die angereisten G-Judoka früher fahren, um noch aus der Stadt zu kommen. Deshalb fiel die Kuchenpause kurz aus und der zweite Teil der Trainingseinheit wurde schnell eingeläutet. Im abschließenden Randori zeigten alle Teilnehmer, was sie drauf haben und man merkte, dass viele der Judoka auch Wettkämpfe bestreiten.

Nach der Verabschiedung und dem gemeinsamen Abendessen zeigte Klaus Gdowczok eine beispielshafte Trainingseinheit zum Aufwärmen und wie die Teilnehmer diese in ihr Vereinstraining integrieren können. Im Anschluss interviewte der DJB-Juniorteamer Leon Petzoldt noch einige der Athleten für ein Medienprojekt. Er hat das gesamte Wochenende mit der Kamera begleitet und wird daraus einen schönen Film drehen. Lasst euch überraschen! „Junges Engagement“ ist übrigens bei allen Teilnehmern ein großes Thema und die Meisten von ihnen sind ehrenamtlich aktiv.

Ein Highlight war zudem, dass Ghazi Nujeidat, Mitarbeiter des israelischen Sportministeriums in der Sporthochschule Köln zu Besuch war. Klaus Gdowczok, Initiator der ersten G-Judo Weltmeisterschaft (19.-22.10.2017 in Köln) nutze die Gunst der Stunde und lud die israelische Delegation persönlich ein. Israel hat viele G-Judoka und wäre eine enorme Bereicherung für diese WM. Nach einem spannenden und anstrengenden Tag wurde das Abendessen dazu genutzt, sich abseits der Tatami auszutauschen und zu unterhalten.

Am Sonntagmorgen gab es nach dem Frühstück noch einen offenen Erfahrungsaustausch mit abschließender Reflexion und Feedback. Die Veranstaltung wurde von allen Teilnehmern sehr positiv bewertet, lediglich der Zeitplan am Samstag wurde bemängelt. Leider hat „König Fußball“ hier einen Strich durch die Rechnung gemacht und so musste umdisponiert werden. Das gemeinsame Training, der inklusive Gedanke dahinter und die entstandenen Kontakte lassen die positive Stimmung aber deutlich überwiegen. Auch DJB-Projektreferentin Maria Deimel ist zufrieden: „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Es ist ein tolles Miteinander entstanden. Beide Seiten, also Judoka mit und ohne Behinderung hatten keinerlei Berührungsängste und nehmen etwas aus dieser Veranstaltung mit.“

 

Link dazu : http://www.judobund.de/aktuelles/detail/gemeinsam-judo-machen-2415/

 

Licht und Schatten in Aachen

 

 

Zum ersten Mal fand am 08.04.2017 eine Prüfung in Aachen statt.

Eine Woche vor Ostern wollten es 37 Prüflinge wissen und traten bei vier Kommissionen an, um ihren DAN zu erlangen.

Dem Großteil ist dies gelungen, sechs Anwärter konnten das Ziel nicht erreichen.

 

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In der großen Halle in Aachen bekamen die Zuschauer einiges zu sehen.

Es wurde vom ersten bis zum vierten Dan geprüft, und so war schon das Prüfungsfach „Kata“ variantenreich.

Der Großteil zeigte erwartungsgemäß die „Nage-no-kata“, dann folgten „Katame-no-kata“, „Nage-waza-ura-no-kata“, „Kime-no-kata“, „Kodokan Goshin-jutsu“ und „Ju-no-kata“.

Auch die Leistung der Prüflinge war wechselhaft. Konnten einige mit einer starken Kata brillieren, gab es bei dem ein oder anderen noch auszubügelnde Schwächen, einzelnen misslang die Kata total.

Nicht minder spannend ging es beim Restprogramm weiter, denn schließlich musste manch einer die Schlappe von vorher ausgleichen. Der Mehrheit gelang dieses Kunststück, andere konnten die Prüfer auch hier nicht überzeugen.

 

Nun ging es los für Florian und Matthias.

Nach kurzem Einwerfen aus der Bewegung, mussten nun die Pflichtwürfe gezeigt werden. Nach der Meinung der Anwesenden wurden Diese sehr schnell und super Korrekt ausgeführt.

Jetzt ging es noch darum einige Würfe nach Ansagen der Prüferin/Prüfer aus der Bewegung zu zeigen, und auch Diese gelangen zu 100%.

Nun sollte jeder seine Spezial Technik erklären und das gelang den Beiden ganz toll.

Als Letztes ging es in den Boden um dort die Aufgaben zu Meistern. Und was soll man sagen: auch Dieses gelang!

Ab jetzt hieß es abwarten, ob es gereicht hatte, ob die Prüferin/Prüfer von dem Können so überzeigt waren, dass man den 1.Dan tragen darf??

 

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Aber ein Bild Sagt mehr als 1.000 Worte

  

Einen schwarzen Gürtel zu tragen bedeutet nicht unbesiegbar zu sein.

Es bedeutet, dass man nie aufgegeben, dass man trotz Schmerzen hart an sich gearbeitet hat, man Enttäuschungen überwunden hat, nicht im Zweifel versunken ist, seine Angst überwunden und genug gelernt hat, um alles zu realisieren wie wenig man eigentlich weiß.